"Faustlos"                          

Mit den Vorschulkindern führen wir regelmäßig das „Faustlos“-Programm durch, das auf 3 Säulen setzt:

-      der Empathie, der Fähigkeit Gefühle zu zeigen

-       der Impulskontrolle, Einüben von Problemlösungsschritten und

-       den Umgang mit Ärger und Wut, soziale Kompetenz entwickeln um Konflikte ohne Gewalt auszutragen

 

            Fit für die Schule……… 

Eine wichtige Frage für Eltern ist: Wie bereiten sie mein Kind auf die Schule vor?

 

Unser Ziel ist es, den Kindern einen fließenden Übergang in die Schule zu ermöglichen und ihnen Grundfertigkeiten zu vermitteln, ohne schulische Inhalte vorwegzunehmen.

 

„Nichts geht in den Geist- was vorher nicht in den Sinnen war“ Aristoteles

 

Die Entwicklung des Kindes verläuft in sich aufeinander aufbauenden Phasen. Erst durch sinnliche Wahrnehmungen und selbstständiges Handeln können sich im Gehirn die notwendigen Synapsen (Schaltstellen) bilden, die wir zum Denken brauchen.

Die Gehirnforschung betont den Vorteil des mehrkanaligen Lernens:

- also beim Lernen reden, hören und sich bewegen – mit allen Sinnen und dem ganzen Körper lernen = die multiple Intelligenz fördern.

 

Kognitive (erkenntnismäßige) Prozesse sollten nicht isoliert sondern unter Einbeziehung aller Sinnessysteme bearbeitet werden (etwas schmecken, riechen, fühlen, hören)

- so bilden sich Schaltstellen im Gehirn, an die sich neues Wissen und neue Erfahrungen anknüpfen können.

 

Innerhalb des normalen Gruppenalltags bekommen die zukünftigen Schulkinder besondere Aufgaben:

Bestimmte Ämter, wie den Frühstückswagen holen, Tischdienst, jüngere Kinder unterstützen usw.

Sie bekommen aber auch besondere Rechte:

Nach Absprache allein auf den Spielplatz gehen  oder alleine den Werkraum benutzen.     

Dadurch soll das Selbstbewusstsein der Kinder gestärkt werden.

  

Weiterhin bleibt die Kleingruppenarbeit ein wichtiger Bestandteil.

Hier werden spezielle Angebote (Gesprächsrunden, Arbeitsblätter, Experimente, Bilderbuchbetrachtung u.a.) stattfinden, die dann auch Grundlage für Elterngespräche sind.

 

„Geschickte Hände“ = ein Projekt zur Verbesserung der Fein- und Grobkoordination, das in Kooperation mit dem Therapiezentrum Ovelgönne durchgeführt wird.

 

Gruppenübergreifende Projekte wie „Faustlos“ und unsere „Sprachförderung“ werden regelmäßig durchgeführt.

 

Hauptschwerpunkte in unserer Vorschularbeit sind:

*Wahrnehmungserziehung + Sinnesschulung

*Erwerb von Problemlösungstechniken ,Urteilsvermögen +Kritikfähigkeit

*Einsicht in Ursache-Wirkungs-Abfolge

*Forschungsdrang wecken

*Erlernen von Gesprächsfertigkeiten ( Mitteilen von Bedürfnissen, Vortrag, Diskussion)

*Aneignung von Verhaltensregeln ( Werte, Normen)

*Entwicklung von Kooperationsfähigkeit

*Erwerb von Selbstständigkeit, Selbstbestimmung und Mündigkeit; Selbstachtung, Selbstvertrauen, Gefühl von Kompetenz, einem positiven Selbstbild

*Entwicklung von Grob- und Feinmotorik

*Ausbildung von Fantasie und Kreativität

 

Wichtig für uns ist während der gesamten Kindergartenzeit und besonders in dem Jahr vor der Einschulung das Gespräch mit den Eltern- damit wir familienergänzende Erziehung leisten können.

 

Seit März 2008 ist unsere Einrichtung

offizieller „SchlauMäuse“- Kindergarten.

Mit viel Spaß können vier-siebenjährige Kinder nicht nur ihre sprachlichen Fähigkeiten trainieren, sie machen auch erste, kindgerechte Erfahrungen mit dem Computer und verbessern durch die gemeinsame Beschäftigung mit dem Spielen ihr soziales und kommunikatives Verhalten.

Verstehen mündlicher Alltagssprache, der Aufbau eines mündlichen Fachwortschatzes, das Hören und Unterscheiden von Lauten, erste Versuche mit dem Lesen auf Wortebene- dies sind die Lerninhalte, die den Kindern auf spielerische Weise näher gebracht werden sollen.

Den Kindern fällt es durch die ansprechende optische und akustische Gestaltung leicht, mit den Figuren zu sprechen, zu singen und gemeinsam mit anderen Kindern die Welt der Laute, Buchstaben, Wörter und ersten Sätze zu erkunden. 

 

In Jahre 2009/2010 haben wir an dem Bildungsangebot von

„leuchtpol“  -Energie und Umwelt neu erleben!- teilgenommen.

Das Projekt ist Teil der internationalen Initiative „Energie für Kinder“, mit dem Ziel, das Verständnis von Kindern und Jugendlichen für Energie und Umwelt frühzeitig zu fördern. Damit soll ein verantwortungsvoller Umgang mit den Ressourcen erlernt werden.