Konzept

 

Die Kinderkrippe "Villa Kunterbunt" stellt sich vor...

 

 

Über uns

Anfang 2009 haben wir, die Krippengruppe, der Kindertagesstätte Villa Kunterbunt die frisch renovierten Räumlichkeiten an der Kirchenstraße 29f in Ovelgönne bezogen. Unsere Krippengruppe bietet Platz für 15 Kinder im Alter von 0,5-3,0 Jahren.

  

Öffnungszeiten

Bei uns in der Einrichtung besteht die Möglichkeit Ihr Kind an zwei, drei oder fünf Tagen in der Woche anzumelden. Die Betreuungszeit für einen Krippentag ist von 08:00 Uhr- 15:00 Uhr. Des Weiteren besteht die Möglichkeit den Frühdienst von 07.30 Uhr- 08:00 Uhr in Anspruch zu nehmen. Ebenso haben Sie die Möglichkeit Sonderzeiten bis 17:00 Uhr zu buchen.

Für eine Betreuung vor 07:30 Uhr stehen Ihnen in unserem Haus Tagespflegepersonen zur Verfügung.

 

Zielgruppe

Unsere Krippengruppe bietet Platz für 15 Kinder im Alter von 0,5-3,0 Jahren, die von drei pädagogischen Fachkräften betreut werden.  Vorrangig  werden Kinder aus der Gemeinde Ovelgönne sowie Kinder von alleinerziehenden und berufstätigen Eltern aufgenommen.

 

Die Eingewöhnungsphase

Der wichtigste Punkt für einen guten Start in die Krippe

Nach einem „Vorab“ Gespräch in dem wir die Termine und die Bedeutsamkeit für die Eingewöhnung besprochen haben beginnen wir mit der Eingewöhnungsphase. Ein Elternteil (gegebenenfalls eine andere vertraute Bezugsperson Oma, Tante, Opa, Onkel....usw.) besuchen die ersten drei Tage mit Ihrem Kind gemeinsam die Einrichtung und bleiben ca. 1-2 Stunden gemeinsam bei uns. In dieser Zeit findet kein Trennungsversuch statt, die Eltern/ Bezugsperson verhalten sich zurückhaltend bilden aber den sicheren Hafen für das Kind. In dieser Phase werden wir  behutsam Kontakt zu Ihrem Kind aufnehmen und beobachten wie Ihr Kind auf uns reagiert und wer gegeben falls die Bezugserzieherin Ihres Kindes wird.

Ab dem vierten Tag bringen sie Ihr Kind, bleiben einige Zeit und verabschieden sich dann von Ihrem Kind und verlassen dann für ca. eine halbe Stunde den Gruppenraum. Der weitere Ablauf hängt davon ab wie Ihr Kind reagiert. Wichtig hierbei ist es zu akzeptieren dass Ihr Kind traurig ist, denn das darf es sein. Lässt Ihr Kind in dieser Situation trösten und es findet in das Spiel zurück ist der erste Trennungsversuch gelungen. Lässt Ihr Kind sich noch nicht von seiner Bezugserzieherin  trösten, bitten wir Sie in die Gruppe zurück und geben Ihrem Kind die Zeit seine Bezugsperson zu akzeptieren (nächster Trennungsversuch ist dann frühestens am siebten Tag).

Am fünften und sechsten Tag findet die Stabilisierungsphase statt. Idealerweise lässt sich Ihr Kind dann von uns Füttern, wickeln usw. Dabei beobachten wir die Reaktionen Ihres Kindes, sie bleiben dabei in der Einrichtung. Wichtig ist das ein Kind die Zeit bekommt sich „Einzugewöhnen“ das heißt, dass auch die Stabilisierungsphase länger dauern kann, dabei wird der nächste Trennungsversuch erst am siebten Tag stattfinden- gegebenenfalls auch später. Dies ist abhängig von Ihrem Kind und wann es seine Bezugsperson akzeptiert. In der Schlussphase halten Sie sich nicht mehr in der Einrichtung auf- sind für uns aber jederzeit telefonisch erreichbar.

Die Eingewöhnungsphase ist beendet wenn wir Ihr Kind trösten dürfen und es seine Bezugsperson akzeptiert hat.

 

Situationsorientierter Ansatz

In der Krippengruppe arbeiten wir nach dem situationsorientiertem und lebensnahen Ansatz, den wir im Folgenden erläutern werden.

Situationsorientiert und lebensnah bedeutet das aktuelle und bedeutsame Ereignisse aus dem alltäglichem Leben der Kinder aufgegriffen werden und daraus Angebote, Gespräche und Projekte entstehen können in denen die Kinder aktiv mitwirken. Wir sehen uns dabei in der Rolle des „ Entwicklungsbegleiter“. Solche Ereignisse können z.B. Feste (Weihnachten, Volksfeste, Geburtstage usw.) sein, sowie aber auch das „anstehende“ Geschwisterkind oder ein Besuch bei einem Fußballspiel ganz, und individuell aus dem alltäglichem Leben der Kinder.

 

Tagesablauf

 

07:30- 08:00 Uhr Frühdienst

08:00- 08:30 Uhr „Bring Zeit“/ Freispielen

8:30 Uhr Morgenkreis/ Frühstück (in Buffettform)

Ca. 09:15- 11:15 Uhr Freispielen/ Angebote/ Turnen/ Spielplatz / Wickeln

Ca. 11:15- 11:45 Uhr Mittagsessen/ Mittagssnack

11:45- 14:00 Uhr Mittagsschlaf

Wickeln, Trinkpause

Ab 14 Uhr Abholzeit und Nachmittagsbetreuung  bis gegeben falls 17 Uhr

 

Religionspädagogik

In regelmäßigen Abständen besucht uns Pastorin Boltjes um gemeinsam mit den Kindern religionspädagogische Angebote durchzuführen. Wir singen gemeinsam Lieder und beschäftigen uns mit biblischen Geschichten sowie mit den Festen des Kirchenjahres. Zu verschiedenen Themen gestalten wir dann Gottesdienste und Feste zusammen mit den Kindern.

 

Freispiel/ Was die Kinder in diesem wichtigen Spiel lernen....

·         Sozialkompetenz – soziales Lernen (Ich möchte jetzt nicht mit dir spielen....., wenn ich nicht mehr mit dem Auto spielen möchte darfst du es haben, ich gebe es dir dann....)

·         Sprachentwicklung ( Verständigung, Vereinbarungen treffen, Konflikte besprechen und lösen)

·         Selbstvertrauen (seine eigenen Bedürfnisse, Stärken und Grenzen kennenlernen, das kann ich schon- da kann ich Helfen vielleicht schaffe ich es wenn ich es so probiere...)

·         Erfahrungen des täglichen Lebens sammeln (Trauer, Wut, Liebe, Freude, Enttäuschung, Lust, Zuneigung, Akzeptanz.....)

Kreativität = Kreativität ist wirklich nichts unfassbar Schwieriges oder Geheimnisvolles

Jeder, der denken kann, ist auch fähig, Ideen zu haben."

Stephen Baker

Unsere Aufgabe während des Freispiels der Kinder besteht darin ihnen bei Bedarf Hilfestellung zu geben (Beschaffung von Spielmaterialien, Lösungswege für Konflikte zu finden und Freiräume zu schaffen). Doch auch im Freispiel endet die Freiheit des einen dort, wo sie die Freiheit des anderen einschränkt. Deshalb setzten wie den Kindern wenn nötig entwicklungsfördernde Grenzen.

 

Bildung

Greifen = Begreifen

Fassen = Erfassen

„Lernen, Lehren und Erforschen“, Bildung ist oft da wo sie nicht vermutet wird und geschieht mit Erwachsenen und  Kindern gleichermaßen.

Je vielfältiger die Sinnes- und Bewegungserfahrungen von Kindern von Geburt an sind, umso mehr „Verknüpfungen“ können im Gehirn entstehen- die Grundlage für späteres schulisches Lernen.

 

Sprache

Die Förderung der Sprachlichen Entwicklung hat einen hohen Stellenwert eingenommen und wird von uns durch gezielte und/oder spontane Angebote gefördert (Bilderbuchbetrachtung, singen, Fingerspiele....)

 

Bewegung

Kinder in Bewegung lernen besser und setzten dabei alle Sinne ihres Körpers ein!

Bewegung= Grundbedürfnis

Bewegung findet bei uns in allen Räumen statt... (für gezielt gelenkte oder auch freie Bewegung können wir in den „Regenbogenraum“ ausweichen (Kletter, Hüpf/ Spring, Bau und Tobe -möglichkeiten) ansonsten nutzen wir das Außengelände welches mit seinen vielen verschiedenen altersgerechten Spielmöglichkeiten zur Bewegung einlädt, anregt und immer wieder aufs Neue erkundet werden möchte.

 

Elternarbeit

Uns ist ein vertrauensvolles Miteinander sehr wichtig und wir stehen Ihnen jederzeit für Gespräche zur Verfügung. Am besten vereinbaren wir dafür einen Termin um alles in Ruhe besprechen zu können. „Tür und Angelgespräche“ ergeben sich immer gerne beim Bringen und abholen der Kinder. Diesen kurzen Informationsaustausch empfinden wir als sehr wertvoll. Ausflüge, Feste und Elternabende finden in/mit der Kindertagesstätte statt und werden rechtzeitig terminlich bekannt gegeben, bitte beachten sie hierfür die jeweiligen Pinnwände. Krippeninterne Elternabende oder Feste werden ebenfalls von uns bekannt gegeben. Bitte beachten Sie auch unsere Pinnwand, der Sie wichtige Informationen entnehmen können.

 

Fortbildung

Auch wir möchten und müssen uns ständig weiterentwickeln und weiterhin an Fortbildungen und Fachvorträgen teilnehmen um unsere positive Grundlage in unserer Arbeit auszubauen und zu vertiefen.

 

Schließungszeiten unserer Einrichtung

·         3 Tage für unsere jährliche Teamfortbildung

·         Der Tag nach Himmelfahrt

·         Pferdemarkt Montag

·         zwischen Weihnachten und Neujahr